Herren I

Regionalliga Südwest

Regionalligist TSV Speyer ist zwar im Halbfinale des Südwest-Cups in Mainz am zwei Klassen höher spielenden TGM Gonsenheim 2:3 (22:25, 28:26, 18:25, 25:20, 9:15) gescheitert, zeigte laut Außenangreifer Julius Vierneisel aber eine gute Leistung. Im Mittelangriff gab es personelle Probleme. So rückte Sebastian Böck aus Speyers zweiter Mannschaft (Landesliga) nach und nahm die für ihn eher ungewohnte Position ein. Gonsenheim habe zwar den Zweitligakader aufgeboten, aber nicht immer seine Besten spielen lassen, berichtete Vierneisel. Das änderte sich dann aber im Tiebreak, als die erste Sechs auflief: „Das hat man dann schon gemerkt.“ Zuvor, im dritten Satz, sei der TSV etwas eingebrochen: „Wir haben aber gut mitgehalten, mussten aber schon ans Limit gehen“, sagte er der RHEINPFALZ. Aufschlag und Annahme ermöglichten es, den Gastgeber durchaus unter Druck zu setzen. Hinzu kamen einige Blocks. Im Angriff könne ab und zu noch eine besser Lösung gefunden werden, meinte der Speyerer. Einfache Fehler, vor allem kurz nacheinander, müssten abgestellt werden. Vierneisel geht davon aus, dass die Domstädter am Wochenende in der Liga wieder vollzählig antreten.

Quelle: Rheinpfalz Speyer (08.10.19)