Herren I

Regionalliga Südwest

Speyer. Der TSV Speyer feierte mit einem 3:1 (25:17, 26:28, 25:22, 25:15)-Erfolg über den Aufsteiger TuS Kriftel II einen gelungenen Start in die neue Saison der Regionalliga – und in der Osthalle gleichzeitig eine Premiere.

Der TSV Speyer legte sofort los wie die Feuerwehr. Mit druckvollen Angaben ließ er den Gegner nicht zur Entfaltung kommen und zog gleich auf 10:1 davon. Beim 15:5 sah alles noch nach einer klaren Angelegenheit aus. Aber über 9:15 und 14:17 schlich sich die Reserve des Zweitligisten TuS Kriftel wieder an.

Speyer konzentrierte sich noch einmal, legte einen Zwischenspurt zum 22:16 hin und gewann den ersten Durchgang souverän 25:17. „Ich kann mich nicht erinnern, wann wir in den vergangenen Runden einmal einen ersten Satz gewonnen haben. Das ist eigentlich gar nicht unsere Sache“, stellte Mittelangreifer Malte Stohner fest.

Aber diese Führung sorgte nicht für die notwendige Ruhe im Spiel der Gastgeber, die im zweiten Abschnitt einen 3:5-Rückstand zum 9:7 drehten. Danach verlief die Partie ausgeglichen, weil auf beiden Seiten die Fehlerquote einfach zu hoch ausfiel.

Ärgerlich aus Speyerer Sicht: Beim 24:23 und 26:25 hatte der TSV zwei Satzbälle, die er leichtfertig vergab. Zu viele Aufschläge kamen nicht im gegnerischen Feld an – leichte Punktgewinne für Kriftel.

Diese hohe Fehlerquote setzte sich auch zu Beginn des dritten Durchgangs fort. „Man hat in einigen Szenen gemerkt, dass wir noch am Anfang der Saison stehen. Da fehlt noch die Abstimmung“, erklärte Stohner, der wegen seiner Verletzung geschont wurde und auf der Bank blieb.

Wiederum drehte Speyer einen Rückstand, lag 18:14 vorn, kassierte aber das 19:19. Nach dem 23:22 ließ der Gastgeber aber nichts mehr anbrennen. Satz vier war dann ein Spiegelbild des ersten Abschnitts. Gute Aufschläge und eine starke Blockarbeit sorgten schnell für eine 10:5-Führung.

Beim 18:9 war bereits klar, dass die Partie keinen Tie-Break erleben würde. Angefeuert von den Zuschauern zogen die TSV-Spieler ihre Linie durch und gewannen am Ende souverän. „Die Konstanz kommt mit den Ligaspielen“, sagte Stohner abschließend.

Quelle: Rheinpfalz Speyer (30.09.19)