Herren I

Regionalliga Südwest

Vereine vor der Runde: Volleyball-Regionalligist TSV Speyer beginnt am 28. September daheim gegen Aufsteiger TuS Kriftel II die Saison. Trotz eines schmerzlichen Abgangs geht das junge Team die neue Runde optimistisch an

Speyer. „Wir haben eine starke Mannschaft. Ich denke, dass wir uns gut schlagen werden“, ist Mittelangreifer Malte Stohner zuversichtlich für die neue Saison. Die junge Mannschaft, die weiter von Gerrit Jann betreut wird, der auch weiter als Diagonalangreifer auflaufen kann, hat einige Neuzugänge zu verzeichnen. So stoßen Sebastian Böck (Diagonal) und Arvid Schiller (Zuspiel/Außenangriff) vom ASV Landau hinzu. Der größte Konkurrent in der Region hatte nach dem Abstieg in der vorletzten Saison in der abgelaufenen Runde als Oberliga-Meister die Rückkehr perfekt gemacht, meldete dann jedoch seine Auswahl aus der Regionalliga ab. Profiteur davon sind die Leichtathletikfreunde (LAF) Sinzig, die als Nachrücker aufgestiegen sind.

Weiterhin stößt Außenangreifer Jonas Weber zum TSV-Kader hinzu. Der ehemalige Akteur des saarländischen Drittligisten TV Bliesen hat bereits Erfahrung in der höheren Liga gesammelt und ist laut Stohner eine Verstärkung für die Speyerer Mannschaft. Auch Routinier André Bohlender, der bereits in der vergangenen Saison ausgeholfen hatte, will wieder häufiger eingreifen. „Er wird im Kader sein, wenn es sein Beruf zulässt“, sagt Stohner. Auch Oliver Geibel stehe an mehreren Spieltagen für einen Einsatz bereit und trainiere mit der Mannschaft. Insgesamt umfasse der TSV-Kader rund 16 Spieler, allerdings fänden pro Partie jeweils nur zwölf Platz auf dem Spielerbogen.

Einziger, aber schwerwiegender TSV-Abgang ist Zuspieler Tobias Kray. Aufgrund seines Studiums in Mainz hat er sich dem Konkurrenten SG U.N.S. Rheinhessen angeschlossen. Am 10. November kehrt er mit seiner neuen Mannschaft an die alte Wirkungsstätte in die Sporthalle Ost zurück. Als Folge von Krays Abgang ist eine Umbesetzung auf der Zuspielposition notwendig, die laut Stohner noch nicht abgeschlossen ist. „Wir testen da noch verschiedene Akteure“, erläutert der Mittelangreifer.

Er sieht vor allem den SSC Langen, die SG U.N.S. Rheinhessen und die SG Rodheim als Anwärter auf die vorderen Plätze. „Natürlich wollen wir auch oben mitspielen, aber wir müssen schauen, wie sich die Mannschaft entwickelt“, sagt Stohner. Im Training zögen alle mit, die Stimmung sei gut.

„Wir wollen ein wenig an unserem Spielsystem basteln“, stellt der junge Mittelangreifer fest. Entsprechend der Erfahrung des Trainers aus der Zweiten Bundesliga will der TSV Speyer schneller die Angriffe vortragen lassen. Das erfordert entsprechend gutes Timing bei Zuspielen und eine gute Kondition der Mannschaft. Und welches Ziel hat der Trainer? Jann: „Wir wollen zumindest etwas besser abschneiden als in der vergangenen Runde“, lautet seine Vorgabe laut Stohner. Die hatte der TSV auf Tabellenrang drei beendet.

Der TSV Speyer hat sich in dieser Saison dazu entschieden, die Spiele der Oberliga-Frauen und der Regionalliga-Männer so zusammenzulegen, dass jeweils eine Mannschaft vor der anderen spielt. Am 28. September schlagen die Frauen ab 16 Uhr gegen den TV Kirkel auf, im Anschluss treffen die Männer auf den TuS Kriftel II.

Quelle: Rheinpfalz Speyer (19.09.19)