Herren I

Regionalliga Südwest

TSV Speyer misst sich mit Rohrbach

Zwei Spiele, in denen es um alles geht: Die Regionalliga-Volleyballer des TSV Speyer kämpfen heute (20 Uhr) bei der TSG Heidelberg-Rohrbach und am Sonntag (15 Uhr) in der heimischen Osthalle um einen möglichen Startplatz für die Dritte Liga.

„Wir wollen gewinnen“: Malte Stohner, Mittelangreifer des TSV Speyer, bringt das Ziel des Wochenendes kurz auf den Punkt. Der Gewinner beider Duelle darf auf den Aufstieg hoffen. Aber auch möglicherweise der Verlierer. Oder auch keiner von beiden.

Das Reglement sieht vor, dass beide Mannschaften einen möglichen Aufsteiger für die Dritte Liga ausspielen. Dieser rückt nach, wenn in der höheren Klasse ein Platz frei werden sollte. Möglicherweise steigen noch mehr Teams in der Dritten Liga ab oder auf, sodass im Extremfall beide Aufstiegsaspiranten hoch können.

„Alles entscheidet sich erst Mitte Mai, wenn feststeht, welche Mannschaft aus der Dritten Liga wohin absteigt und welches Team möglicherweise abmeldet“, erklärt Stohner die etwas komplizierte Ausgangslage.

Aber seine Mannschaft will eine sportliche Lösung. „Natürlich wollen wir den Vergleich gewinnen. Allerdings müssen wir dafür auch den einen oder anderen Rückschlag hinnehmen“, berichtet Stohner mit Blick auf den Kader.

Seit vier Wochen trainieren die TSV-Akteure auf dieses Wochenende hin. Allerdings mit wechselhaftem Erfolg: „Aufgrund von Ferien, Prüfungen und Krankheiten waren nicht alle Spieler regelmäßig im Training. Die Resonanz war eher medium“, meinte Stohner im Gespräch mit der RHEINPFALZ.

Während neben André Bohlender und Matthias Trauth wieder erfahrene Kräfte ins Geschehen eingreifen, fehlt beispielsweise Spielertrainer Gerrit Jann, der auf Kreta einen Beachvolleyball-Kurs anleitet.

Auch Christoffer Bruns, der während seines einjährigen Praktikums in Speyer spielte, kehrte inzwischen wieder nach Münster zurück. Christian Eckenweber übernahm wieder die Übungsleitung. Heute und am Sonntag hilft Ex-Spieler Uli Fischer an der Außenlinie aus, um das Projekt Dritte Liga voranzubringen.

Von Marek Schwöbel

Quelle: Die Rheinpfalz, den 26.04.2019