Herren I

Regionalliga Südwest

Der TSV Speyer ist wieder mittendrin im Aufstiegskampf der Volleyball-Regionalliga Südwest. Beim 3:0 (25:20, 25:22, 26:24)-Erfolg gegen die VSG Kassel-Wehlheiden profitierte der neue Tabellendritte von der Niederlage der Konkurrenz.

Weil die SSG Langen den bisherigen Tabellendritten SG U.N.S. Rheinhessen mit 3:1 besiegte und gleichzeitig Eintracht Frankfurt völlig überraschend Schlusslicht Lahnstein 2:3 unterlag, findet sich der TSV Speyer auf Platz drei der Tabelle wieder.

Allerdings kommt es am Wochenende zum Topspiel gegen die Rheinhessen. Dort dürfte die Vorentscheidung um Platz drei fallen. Gleichzeitig entledigte sich Speyer aller Abstiegssorgen. Der Vorsprung auf den drittletzten Tabellenplatz beträgt inzwischen zehn Punkte.

Gegen die Gäste aus Hessen begann Speyer überraschend konzentriert. Nachdem die Saison über die inzwischen von Gerrit Jann betreute Auswahl immer wieder Startprobleme im ersten Satz zeigte, kam die VSG kaum zu einem gefährlichen Angriff.

„Wir hatten mit unserem Block den Gegner gut im Griff“, sagte Mittelan-greifer Malte Stohner im Gespräch mit der RHEINPFALZ: „Wir haben vor allem über unsere Mitte viele Punkte erzielt, da Kassel-Wehlheiden nicht in der Lage war, uns zu blocken.“ Speyer stellte an diesem Tag die körperlich klar größere Mannschaft und wusste diesen Vorteil auch zu nutzen.

Im zweiten Abschnitt ließ sich der Gastgeber allerdings einmal mehr aus dem Konzept bringen: „Wir haben uns einlullen lassen und so den Faden verloren“, meinte Stohner. Im richtigen Augenblick waren die Gastgeber aber wieder zur Stelle und drehten einen 17:21-Rückstand zum 25:22-Satzsieg.

Ähnlich lief es im dritten Durchgang. 18:22 lag Speyer zurück. Aber auch hier zeigte die junge Mannschaft Moral und drehte mit einem Kraftakt den Satz zum 26:24. Allerdings muss sie sich steigern. Denn das wird im Spiel um Platz drei gegen die SG U.N.S. Rheinhessen möglicherweise nicht ausreichen. 

Quelle: Die Rheinpfalz; den 11.03.2019