Herren I

Regionalliga Südwest

So könnte es mit Speyers Aufstieg gehen

Trotz 0:2-Satzrückstand Spiel gedreht und sich im Aufstiegskampf zurückgemeldet: Die Regionalliga-Männer des TSV Speyer haben bei Eintracht Frankfurt mit 3:2 (19:25, 20:25, 25:18, 25:23, 15:5) gewonnen und Platz vier erobert.

Aber der TSV Speyer bezahlte einen hohen Preis: Mittelangreifer Simon Hennecke knickte im zweite Satz um und schied mit einem Bänderriss am Knöchel aus. Er fehlt in den verbleibenden drei Partien.

Dafür gab es auch ein Comeback: Außenangreifer André Bohlender zählt wieder zum Kader des Regionallisten. „Er kann uns natürlich mit seiner Erfahrung enorm helfen“, sagt Mittelangreifer Malte Stohner.

Das Spiel lief in den ersten zwei Sätzen völlig an Speyer vorbei. „Wir waren zu Beginn stark, lagen sogar vier Punkte vor. Aber bei 15:15 drehte sich das Spiel“, erzählte Stohner. So seien seiner Mannschaft gerade in der Offensive zu viele Fehler unterlaufen.

Der Gegner, der über drei Akteure mit Gardemaß um die zwei Meter verfüge, habe diese körperliche Überlegenheit und seine Erfahrung ausgespielt.

Erst im dritten Abschnitt kehrte in Speyers Reihen wieder Ruhe ein. „Wir haben dann wieder besser angenommen. Damit wurde auch die Offensive wieder druckvoller“, berichtete Stohner.

Während Gerrit Jann an diesem Tag als Trainer neben der Line agierte, präsentierte sich Bohlender bei seiner Rückkehr wieder stark. Und so schob der Gast zumindest die drohende Niederlage noch einmal auf.

„Durchgang vier war dann wieder richtig eng. Wir haben da in einigen Phasen wieder zu viele Fehler produziert und es unnötig spannend gemacht“, merkte Stohner an.

Dennoch gelang es seiner Mannschaft, sich immer wieder ins Spiel zurückzukämpfen. So sicherte sich Speyer am Ende knapp den Satzgewinn und den -ausgleich im Match.

„Im Tie-Break haben wir dann bei 8:2 die Seiten gewechselt. Zum Glück kam danach nicht mehr viel von Frankfurt. Jetzt sind wir wieder mitten im Aufstiegskampf“, erklärte der Mittelangreifer.

Das Ziel bleibe weiterhin Platz zwei oder drei. Stohner im Gespräch mit der RHEINPFALZ: „Es gibt wohl einige Mannschaften, die nicht aufsteigen wollen. Wenn wir Dritter werden, halten wir uns alle Optionen offen.“

Quelle: Rheinpfalz, den 25.02.2019 Von Marek Schwöbel