Herren I

Regionalliga Südwest

TSV Speyer unterliegt SG U.N.S. Rheinhessen mit 0:3

Nach der 0:3 (23:25, 21:25, 17:25)-Heimniederlage der Regionalliga-Volleyballer des TSV Speyer gegen die SG U.N.S. Rheinhessen haben sich die Gastgeber ins Mittelfeld der Tabelle verabschiedet.

„Das war unsere erste Heimniederlage. Das tut weh“, stellte TSV-Trainer Hans-Joachim Scherbarth direkt nach dem Abpfiff im Gespräch mit der RHEINPFALZ fest. Möglicherweise sei seine Mannschaft an den selbst gesteckten Zielen gescheitert.

Immerhin wäre der TSV Speyer bei einem Sieg in die Spitzengruppe der Regionalliga vorgestoßen. Stattdessen hängen die Scherbarth-Schützlinge jetzt im gefährlichen Mittelfeld fest – drei Punkte hinter dem gestrigen Gegner als Tabellenzweitem, aber auch nur drei Zähler vor dem Drittletzten.

„Wir haben heute einfach zu viele Fehler gemacht“, meinte der TSV-Übungsleiter über die letztlich einseitige Partie. Zwar habe seine Mannschaft einen Fünf-Zähler-Rückstand im ersten Satz zur 23:22-Führung verwandelt, aber am Ende eben nicht die wichtigen Punkte eingefahren.

„Wir hatten in der gesamten Partie immer wieder Phasen, in denen uns einfache Fehler unterliefen. Und der Gegner hat eben sehr solide gespielt“, sagte Scherbarth.

Dass die Rheinhessen mit druckvollen Aufschlägen aufwarten, war bereits vor dem Duell klar. Dennoch zeigte Speyer auch im weiteren Verlauf immer wieder Schwächen in der Annahme. Und so kam der Ball beim Spielaufbau eben nur über Umwege zu einem eigenen Angreifer.

Bereits vor dem Vergleich hatte sich Simon Hennecke verletzungsbedingt abgemeldet. Er fehlte gestern ebenso wie die Routiniers Gerrit Jann und Christian Eckenweber.

Dennoch machte Scherbarth die Niederlage nicht an Namen fest: „Wir haben immer noch einen qualitativ guten Kader zur Verfügung. Aber an diesem Tag hat eben nicht jeder seine beste Leistung abgerufen.“

„Wenn wir eben die erste Heimniederlage einstecken, müssen wir den ersten Auswärtssieg einfahren“, forderte er nach dem Abpfiff eine entsprechende Reaktion von seiner Mannschaft.

Die Rheinpfalz: 10.12.2018 Von Marek Schwöbel