Herren I

Regionalliga Südwest

Bei der VSG Kassel-Wehlheiden kassierten die Regionalliga-Volleyballer des TSV Speyer beim 2:3 (22:25, 18:25, 26:24, 25:23, 14:16) zwar eine weitere Auswärtsniederlage, holten aber auch ihren ersten Punkt in der Fremde.

„Das war unsere bisher schlechteste Saisonleistung“, erklärte TSV-Trainer Hans-Joachim Scherbarth nach der Partie. Denn seine Auswahl habe über die gesamte Spielzeit nicht in die Partie gefunden und sich zu viele leichte Fehler erlaubt. Im ersten Satz hatte Speyer bis zum 12:12 mitgehalten und dann völlig den Faden verloren. Im zweiten Durchgang fehlte zudem die Präzision. „Es gab viele Missverständnisse, unser Spiel war geprägt von Übereifer“, stellte Scherbarth später fest. Sein Team habe sich in dieser Phase der Begegnung selbst im Weg gestanden.

Im dritten Satz änderte sich das Bild ein wenig, weil die Gastgeber, die zuvor mit solidem Spiel die Fehler des TSV Speyer genutzt hatten, selbst ein wenig außer Tritt kamen. „Wir waren nicht besser, aber Kassel/Wehlheiden ließ nach“, erklärte der TSV-Übungsleiter. Dies setzte sich im vierten Abschnitt fort. 12:16 und 15:19 lag Speyer bereits hinten, als den Gastgebern mehrere Fehler in Folge unterliefen, die Speyer nutzte. Im entscheidenden fünften Durchgang waren es aber die Scherbarth-Schützlinge, die gegen Ende wieder die Konzentration und damit das Spiel verloren. „Wir hätten den Sieg nicht verdient“, resümierte der TSV-Trainer, der sich in der anstehenden Pause zumindest mit dem ersten Auswärtspunkt seiner Mannschaft in der Saison trösten kann.

Quelle: Rheinpfalz Speyer (26.11.2018)