Herren I

Regionalliga Südwest

Die Regionalliga-Volleyballer des TSV Speyer haben gleich im ersten Auswärtsspiel eine hohe Hürde zu nehmen: Am Samstag (19 Uhr) geht es in der Sporthalle Rosbach-Rodheim nach der zweiwöchigen Spielpause gegen die SG Rodheim.

In der vergangenen Saison standen die Gastgeber am Ende auf dem vierten Platz einen Rang über dem TSV Speyer. „Rodheim hatte einen zwar erfahrenen, aber doch sehr kleinen Kader“, sagt TSV-Trainer Hans-Joachim Scherbarth.In der aktuellen Spielzeit sieht die personelle Situation der SG laut dem Übungsleiter deutlich günstiger aus: „Zwei Abgängen stehen acht Neuzugänge oder Rückkehrer gegenüber. Der Kader der SG Rodheim ist nun wesentlich breiter und qualitativ besser aufgestellt“, teilte er der RHEINPFALZ mit.

Als Saisonziel sei in Hessen daher ein Podiumsplatz ausgegeben worden. Zwar habe die SG ihr Auftaktspiel bei der SSG Langen, dem Zweiten der vergangenen Saison, mit 1:3 verloren, habe aber in diesem hochklassigen Duell angedeutet, dass das Vorhaben sehr wohl realistisch sei. Speyer setzte sich zum Aufgalopp dagegen knapp in der Osthalle durch.

Das Training des TSV Speyer gestaltete sich in den Herbstferien laut Scherbarth etwas schwierig. „Aus verschiedenen Gründen wie Urlaub, Arbeit oder Verletzung stand leider nie der komplette Kader zur Verfügung. Und doch wollen wir das Spiel bei der favorisierten SG Rodheim selbstbewusst angehen.“

Allerdings fehlt weiterhin Routinier Christian Eckenweber. Auf der Verletztenliste neu taucht Nils Weber auf, der mit einem gebrochenen Finger länger ausfällt. Beruflich verhindert fehlen Matthias Trauth und Simon Hoffmann.

Nach einer langen Verletzungspause steht aber Jonas Scherbarth wieder zur Verfügung, so dass der TSV Speyer trotz der Ausfälle mit einem Kader von zehn Akteuren bei der SG Rodheim antritt.jmr

Quelle: Rheinpfalz Speyer (12.10.2018)