Herren I

Regionalliga Südwest

Regionalligist TSV Speyer hat mit einer Rumpfmannschaft 1:3 (14:25, 27:25, 19:25, 23:25) bei der TG Mainz-Gonsenheim II verloren.

Kurz vor dem Spiel sagte auch Ersatz-Libero Roland Fries ab, so dass TSV-Trainer Hans-Joachim Scherbarth nur sieben Spieler für die Begegnung in der Landeshauptstadt zur Verfügung standen. Da auch Joshua Grimm fehlte, stellte der TSV-Übungsleiter seine Formation komplett um und löste die Libero-Position auf.

„Wir haben in dieser Konstellation noch nie zusammengespielt“, stellte Scherbarth hernach fest, zeigte sich aber mit der Leistung seiner Auswahl zufrieden. „Sie haben das richtig gut gemacht.“

Auf der anderen Seite boten die Gastgeber eine erfahrene Auswahl mit zahlreichen ehemaligen Zweitliga-Akteuren auf, die ihre Abgezocktheit gegen das junge TSV-Team in die Waagschale warf. Nach dem 12:12 im ersten Satz nutzte Mainz-Gonsenheim die Schwachpunkte im Speyerer Spiel aus, sicherte sich schnell diesen Durchgang. „Aber wir haben gezeigt, dass wir Volleyball spielen können“, erklärte Scherbarth mit Blick auf den zweiten Abschnitt, den Speyer in der Verlängerung für sich entschied.

Lob gab es vom Trainer für Malte Stohner, der sich nach zwei Wochen krankheitsbedingter Pause in den Dienst der Mannschaft stellte und immerhin zwei Durchgänge durchhielt.

Auch im vierten Abschnitt hielt Christian Eckenweber seine Mannschaft im Spiel: „Er hat ganz stark in der Abwehr gespielt und viele Bälle herausgekratzt“, berichtete Scherbarth. Und auch Simon Röhrig, der erstmals als Mittelangreifer aufgelaufen sei, habe seine Sache gut gemacht.

Dass es am Ende nicht gereicht hat, lag laut Scherbarth vor allem an der fehlenden Abstimmung. „Wir haben das weder trainieren können, noch jemals in dieser Formation gespielt. Dennoch musste Mainz am Ende um den klaren Sieg zittern, den sie ja so dringend im Kampf gegen den Abstieg gebraucht haben.“

Quelle: Rheinpfalz Speyer (26.03.2018)