Herren I

Regionalliga Südwest

Einen großen Kampf lieferten die Volleyball-Regionalliga-Männer des TSV Speyer dem Tabellenführer TG Rüsselsheim 3. Am Ende unterlagen sie zu Hause knapp 2:3 (18:25, 17:25, 25:16, 25:18, 12:15).

Die TSV-Mannschaft hielt für Trainer Hans-Joachim Scherbarth am gestrige Morgen gleich ein paar Hiobsbotschaften bereit: „Bereits zwei Spieler haben kurzfristig abgesagt“, erklärte der Übungsleiter vor der Begegnung.Am Ende fehlten fünf Akteure, die erfahrenen Gerrit Jann und Christian Eckenweber sowie Malte Stohner, Corvin Schelkle und Oliver Geibel – keine gute Voraussetzung für ein Duell mit dem Ligaprimus.

„Entsprechend hat die Mannschaft erst einmal zwei Sätze gebraucht, um ins Spiel zu finden, vor allem deshalb, weil sie auch noch nie in dieser Aufstellung gespielt hat“, stellte Scherbarth im Nachhinein klar.

Außerdem gab es auch taktisch eine Neuerung. Erstmals in dieser Saison lief die Mannschaft mit zwei Zuspielern auf, die sich zudem auf der Position des Diagonalangreifers abwechselten. Aber mit der Zeit fanden sich die Speyerer in ihren neuen Rollen zurecht. „In den Sätzen drei und vier haben wir den Tabellenführer dann ganz schön überrascht“, meinte der TSV-Übungsleiter weiter.

Druckvolle Angaben, gute Blöcke sowie eine gute Abwehrarbeit bildeten die Basis für den Satzausgleich zum 2:2. Vor allem Matthias Trauth schraubte sein Konto mit erfolgreichen Angriffsbällen in der Begegnung in die Höhe.

Dass es am Ende nicht für zwei Punkte reichte, lag daran, dass Rüsselsheim über viel Erfahrung und Cleverness verfügt. In den entscheidenden Ballwechseln im Tie-Break stellte der Spitzenreiter die umsichtigere Mannschaft.

Speyer unterlief dann doch der eine oder andere Fehler zu viel. Dennoch zeigte sich Scherbarth mit dem Auftritt seiner Auswahl hochzufrieden: „Das war ein tolles Spiel, auch für die Zuschauer, die voll auf ihre Kosten gekommen sind, schade nur, dass wir wieder nur einen Punkt gegen Rüsselsheim eingefahren haben.“

Dennoch stellten die Nachwuchskräfte unter Beweis, dass sie eine Alternative zu den erfahrenen Akteuren in Reihen des TSV Speyer sind.

Quelle: Rheinpfalz Speyer (26.02.2018)