Herren I

Regionalliga Südwest

Ohne Chance: Im Spitzenspiel der Männer-Regionalliga Südwest unterlag der TSV Speyer gestern Mittag in der heimischen Erlichhalle der SSG Langen verdient mit 0:3 (18:25, 20:25, 22:25).

„Der Gegner war an diesem Tag einfach besser“, sagte TSV-Trainer Hans-Joachim Scherbarth im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Im Duell des Tabellendritten gegen den -zweiten setzten sich die Gäste vor allem dank ihrer starken Aufgaben durch. Ob der Umzug in die ungewohnte Sporthalle im Erlich dazu beitrug, dass der TSV Speyer nicht seine gewohnte Leistung abrief, bleibt offen. Zumindest sorgten die rund 60 Zuschauer in der engen Spielstätte für zusätzliche Atmosphäre, die aber zu Beginn nur die Gäste beflügelte. Speyer kam in der Annahme nicht zurecht. Die Angriffe stellten leichte Beute für den Langener Block oder die Abwehr dar.

Erst im zweiten Satz kam Speyer besser ins Spiel, führte zu Beginn mit sieben Punkten. Das kurze Strohfeuer erlosch. Die SSG kam zurück und sicherte sich auch den zweiten Durchgang.

„Am heutigen Tag hat vieles nicht so funktioniert, wie es in den vergangenen Spielen der Fall war“, erklärte Coach Scherbarth: „Wir hatten uns eigentlich zumindest einen Punkt erhofft.“

Am Ende bildete aber die SSG Langen insgesamt das homogenere Team. „Sie haben an diesem Tag auf alles eine Antwort gefunden. Vor allem die Mitte haben wir lange nicht in den Griff bekommen. Und als wir dann soweit waren, haben sie ihre Punkte über die Außenpositionen erzielt“, meinte Scherbarth.

Eine kleine Lektion für seine Mannschaft war die Niederlage schon, aber mit Blick auf die Tabelle verkraftbar. Denn auch die Konkurrenz ließ einige Punkte liegen.

Die Nullnummer warf Speyer zwar auf den fünften Rang zurück. Aber es bleiben weiterhin sechs Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. In den kommenden Spielen können die Scherbarth-Schützlinge die notwendigen Punkte für den Klassenverbleib einfahren.

Quelle: Rheinpfalz Speyer (19.02.2018)