Herren I

Regionalliga Südwest

Regionalligist TSV Speyer hat auch das zweite Pfalzderby gegen den ASV Landau für sich entschieden. Am Ende setzte er sich in der Osthalle mit 3:1 (25:17, 25:21, 22:25, 25:17) durch.

Auch wenn die Gäste den dritten Satz für sich entschieden, war das Aufeinandertreffen eine klare Angelegenheit. Die Mannschaft von Trainer Hans-Joachim Scherbarth steckte es weg, dass Korvin Schelkle kurzfristig ausfiel, ebenso das Nachwuchstrio Nils Weber, Simon Hofmann und Simon Röhrich, das für Germersheim Oberliga spielte. Stattdessen kehrte ein erfahrener Spieler zurück: Uli Fischer, der eigentlich für Landesligist SG TSV Speyer/VBC Haßloch aufläuft.„Wir hatten vor dem Derby darüber gesprochen, dass wir Landau trotz seiner Tabellenposition ernst nehmen müssen. Allerdings war das bei Spielbeginn wohl leider vergessen“, meinte Coach Scherbarth. Denn seine Auswahl verschlief jeweils den Beginn der ersten drei Sätze, fand langsam zu ihrem Rhythmus. Erst zur Mitte des ersten und zweiten Durchgangs hin glich Speyer aus und erarbeite sich langsam die Führung.

Kurzer Bruch in Satz drei: Eine Verletzung des erfahrenen Christian Eckenweber brachte Unruhe, die Landau nutzte. Scherbarth: „Es war keine schwerwiegende Verletzung, in Abschnitt vier war Christian Eckenweber wieder dabei.“

Den entscheidenden Durchgang dominierte der TSV, ließ keine Zweifel aufkommen, dass er als Sieger mit drei Punkten den Platz verlässt. „Als wir nach der Hälfte klar vorne lagen, gab Landau nach. Da hatten wir das Spiel klar im Griff“, erklärte Scherbarth.

Sein Sohn Jonas lief übrigens nicht für Landau auf, fällt nach einem Haarriss in der Hand noch aus. Auch Spielertrainer Torsten Zäck (Magen-Darm-Grippe) fehlte.

Und auch die Gäste-Fans machten sich diesmal nicht so bemerkbar. Die Südpfälzer liegen eben abgeschlagen zurück. Und so war die Partie am Samstagabend vorerst wohl das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in der Regionalliga.

Quelle: Rheinpfalz Speyer (15/01/18)