Herren I

Regionalliga Südwest

Der Nachwuchs soll’s richten Vereine vor der Runde: TSV Speyer (Volleyball-Regionalliga) – Pfalz-Derby gegen ASV Landau zum Auftakt
Speyer. Erst einmal kleine Brötchen backen, lautet die Devise für die Volleyball-Männer des TSV Speyer in der anstehenden Regionalliga-Saison. Diese beginnt am 24. September gleich mit dem Pfalzderby gegen den ASV Landau. Speyer muss einige Abgänge auffangen.


Die Miene des TSV-Trainers Hans-Joachim Scherbarth ist ernst. In der vergangenen Runde ist er mit seiner Mannschaft dem Abstieg gerade so von der Schippe gesprungen, auch in der anstehenden Saison sind die Aussichten nicht besser: „Wir spielen gegen den Abstieg“, lautet die Einschätzung des TSV-Übungsleiters.Und gleich zum Auftakt kommt es am 24. September um 20 Uhr in der Sporthalle Ost zum emotional aufgeladenen Aufeinandertreffen mit dem ASV Landau. Die Südpfälzer hatten in den vergangen zwei Jahren die Nase vorn, haben den TSV Speyer in der Rangliste der Pfälzer Volleyballverbands auf den zweiten Platz verwiesen. Aber das dürfte für die Verantwortlichen des TSV Speyer derzeit eher eine untergeordnete Rolle spielen. Mehr als noch in den vergangenen Jahren muss der Verein in diesen Tagen auf den Nachwuchs setzen. Der langjährige Zuspieler Uli Fischer verabschiedete sich in die zweite Mannschaft (SG Speyer-Haßloch). Johannes Vietze und Florian Freytag wollen kürzer treten. Markus Hamann wechselt aus beruflichen Gründen, und Julius Vierneisel nimmt sein Studium in Bayreuth auf.

Tobias Kray und Joshua Grimm, die bereits 2015/16 aushalfen, gehören jetzt fest zum Regionalliga-Kader. Fabio Mangione, bisher SG2, erhält als Mitglied im U18-Landeskader ein Doppelspielrecht. Simon Hennicke bekommt ebenfalls selbiges, da er aber nicht in einer Landesauswahl spielt, kann er erst nach dem fünften Spieltag auflaufen. Alle vier Spieler stammen aus dem Nachwuchsbereich des TSV Speyer. „Wir haben dieses Mal keine Neuzugänge“, stellt Scherbarth kurz und knapp fest.

Die Vorbereitung lief alles andere als optimal. „In den Ferien waren wir maximal mit sechs Spielern im Training“, erzählt der TSV-Trainer. Daher verzichtete er auf etwaige Vorbereitungsturniere oder Spiele. „Wir haben mit neun Mann einen verhältnismäßig kleinen Kader, müssen uns über die Rundenpartien einspielen.“ Da sei die brisante Begegnung gegen den ASV Landau genau der richtige Auftakt, sagt Scherbarth mit einem Schmunzeln.

Quelle: Die Rheinpfalz - Speyerer Rundschau - Nr. 216 vom 20.09.2016