Nach fünf zum Teil recht frustrierenden Niederlagen in Folge reiste die SG3 heute hochmotiviert zu ihrem weitesten Auswärtsspiel nach Kaiserslautern. Mit dem festen Willen, endlich mal wieder 3 Punkte nach Hause zu bringen. Der erste Satz allerdings ließ keine Verbesserung der momentanen Spielsituation erwarten: Unbeweglichkeit in Annahme und Abwehr wurde ergänzt durch Hektik und Übermotiviertheit im Angriff. Die Lauterer mussten kaum direkte Punkte machen – wir machten die Fehler selber (inklusive erschreckend vieler Aufschlagfehler). 25:20 für Kaiserslautern. Im zweiten Satz folgten die Jungs dann den Anweisungen der Trainerin: die Angriffe mit weniger Druck, dafür aber übers Netz und zwischen die Linien bringen, damit Lautern auch die Chance bekommt, Fehler zu machen. Außerdem mehr Ruhe beim Aufschlag. So begannen sie den zweiten Satz mit einer Aufschlagserie von Aaron Schlafmann zur 8:0 Führung. Derart beruhigt baute die Mannschaft nun ihr Spiel systematisch und konsequent auf. Auf der Außenposition wurde Konstantin Hirsch vom Zuspieler Christoph Mangold immer wieder erfolgreich eingesetzt und erzielte direkte Punkte. Auch über die Mitten Marcel Welker und Timo Kunz lief es deutlich fehlerfreier und immer wieder direkt erfolgreich. Der Satz ging hoch verdient mit 25:7 an die SG. Auch wenn sie im dritten Satz anfänglich etwas nachließen, wieder hektischer wurden und dadurch Kaiserslautern bis zum 11:11 ins Spiel brachten, konnten sie doch zu ihrer Stärke zurück finden und den Satz mit 25:18 für sich entscheiden. Der vierte Satz war eine erfreulich klare Angelegenheit: Aufschlagserien von Aaron Schlafmann und Joan Flick, definierte Angriffe, viel Einsatzbereitschaft und am Ende ein klares 20:10. Das hat Spaß gemacht!

Es spielten Joan Flick, Philipp Hauck, Konstantin Hirsch, Timo Kunz, Christoph Mangold, Duc Nguyen, Aaron Schlafmann und Marcel Welker