SG Speyer/Haßloch I

Verbandsliga Süd

Spielbericht zum Heimspiel der SG1 am 25.11.17

Liebes Tagebuch,
Heute war ein ganz besonderer Tag. Ich habe heute Volleyball gespielt. Und zwar nicht nur ein Spiel, sondern gleich zwei. Mit meiner Mannschaft, der SG1, hatten wir so einen Doppelspieltag. Zu Gast waren die Mannschaften aus Maximiliansau und Guldental.

Maximiliansau ist in der Tabelle ein bisschen hinter uns. Deshalb hat unser Trainer, der Hans, gesagt, wir sollen nicht so arrogant sein, nur weil wir vor denen in der Tabelle stehen. Gespielt haben wir dann in einer ganz jungen Aufstellung und die ganzen Alten mussten draußen sitzen und zugucken. Wir Jungen haben das aber auch richtig gut gemacht. Wir haben im ersten Satz 25:11 gewonnen, das ist richtig gut. Da haben wir uns auch noch voll konzentriert und wenig Fehler gemacht. Leider haben wir im zweiten Satz viel zu viele Fehler gemacht und vor Allem
ständig unseren Aufschlag vergeben. Und das ist dann nicht gut. Deshalb haben wir uns am Ende nochmal richtig dolle anstrengen müssen, um noch 25:23 zu gewinnen.
Im dritten Satz haben wir zwar immer noch paar Fehler gemacht, aber im Großen und Ganzen waren wir einfach besser. Deshalb haben wir auch 25:15 gewonnen. Und, liebes Tagebuch, wenn man drei Sätze gewonnen hat, dann hat man auch das Spiel gewonnen.

Nach dem Spiel hat der Hans gesagt, dass wir das gut gemacht haben, besonders der Rouven, der Leon und der Fabio. Der Leon hat ganz klasse fest außen angegriffen, der Rouven hat fast gar keine Fehler gemacht und der Fabio hat sogar auf ner Position gespielt, die er sonst nie spielt, das war echt klasse.

Jetzt, liebes Tagebuch, erzähle ich dir vom zweiten Spiel. Da waren wir alle richtig aufgeregt, weil wir gegen unseren stärksten Gegner gespielt haben. Guldental hat noch kein Spiel verloren, genauso wie wir. Und wer das Spiel gewinnt, ist ja dann der Beste!

Im ersten Satz haben wir ganz klasse begonnen. Alle haben Stimmung gemacht und wir haben echt gut gespielt. Deshalb konnten wir auch 25:18 gewinnen. Das ist richtig gut, gegen so einen starken Gegner. Aber im zweiten Satz hat’s irgendwie nicht mehr so geklappt. Wir haben lauter blöde Fehler gemacht und nicht mehr richtig geblockt und auch nicht mehr gut angegriffen. Da waren die anderen plötzlich besser als wir. 15:25 haben wir da den Satz verloren. Das war echt bitter. Dann hat der Hans aber ne tolle Idee gehabt. Der hat einfach bisschen umgestellt. Und das hat auch gleich gut geklappt, weil wir dann wieder die Besseren waren und 25:18 gewinnen konnten. Ich glaube im vierten Satz sind wir dann bisschen müde geworden. Da konnten wir plötzlich nicht mehr Annehmen, weil unsere Beine zu langsam für die Aufschläge waren. Und wer langsame Beine hat, kann nicht gewinnen. Deshalb hat Guldental schon wieder ausgleichen können. Der letzte Satz, das ist ein Tiebreak, der wird immer nur bis 15 gespielt. Für den Tiebreak haben wir uns dann so fest zusammengerissen, wie wir nur konnten und unsere Mittelblocker, Cedric und Fabio, haben dann ganz viele Punkte gemacht. Deshalb haben wir den Tiebreak und das Spiel gewonnen. Da haben wir uns aber riesig gefreut, das kann ich dir sagen. Wir sind ja jetzt die Besten!
Nach dem Spiel waren unsere Gegner bisschen traurig, aber lieber unsere Gegner sind traurig als wir.

Ich finde, in dem Spiel haben wir als Mannschaft toll funktioniert. Alle haben gespielt, jeder hat gekämpft und wenn mal einer raus musste, war er immer bereit sofort wieder mitzuspielen. Am Schluss war jeder eine bestimmte Zeit auf dem Feld und hat so gut geholfen, wie er nur konnte. Das hat echt richtig Spaß gemacht, auch weil so viele Zuschauer da waren und uns angefeuert haben. Ich glaube, die waren am Schluss genauso heiser wie Jonas und Stefan, die das ganze Spiel so laut geschrien haben, wie sie nur konnten.

Jetzt freue ich mich auf das nächste Spiel. Da fahren wir nach Neustadt. Die anderen haben gesagt, dass „wir Neustadt wegkacheln“ und ich glaube, das heißt, wir wollen gewinnen!

Ich werde es dir dann ganz sicher erzählen. Jetzt ist es auch spät und ich gehe in mein Bett.
Gute Nacht, mein liebes Tagebuch!