Volleyball-Regionalligist TSV Speyer ließ trotz anschließender kleiner Meisterfeier im Spiel gegen Schlusslicht VSG Kassel/Wehlheiden nichts anbrennen und gewann erwartet souverän in der Osthalle mit 3:0 (25:18, 25:11, 25:18).

Es war keine wirklich große Aufgabe für den Tabellenführer der Regionalliga Südwest, der bereits am vergangenen Wochenende den Titelgewinn in trockene Tücher gepackt hatte. Zu schwach präsentierte sich der Tabellenletzte aus Nordhessen, der in der bisherigen Runde gerade einmal vier Punkte auf seine Habenseite brachte.

Im Vergleich: Der TSV Speyer hat das Zehnfache an Punkten eingefahren, in der gesamten Saison gerade einmal zwei Zähler und insgesamt acht Sätze abgegeben – eine beeindruckende Bilanz.

Und diese wollten die Schützlinge von Trainer Gerrit Jann gegen die Gäste, in deren Reihen vier Spieler fehlten, verteidigen. Das fiel auch aufgrund der Tatsache, dass bei der VSG Kassel/Wehlheiden gerade einmal ein Akteur auf der Bank saß, nicht schwer.

Zwar musste der TSV-Übungsleiter auf der anderen Seite ebenfalls auf einige wichtige Kräfte verzichten, aber die Volleyballer aus der zweiten und dritten Mannschaft füllten die Reihen des Regionalligisten.

„Das ist auch eine unserer Stärken“, sagte Jann: „Wir haben einfach aufgrund der guten Jugendarbeit in den anderen Teams gute Spieler, die einspringen können. Das fehlt vielen anderen Regionalligisten.“ Und so gab es zwar im ersten und dritten Abschnitt den einen oder anderen Durchhänger, die aber aufgrund der Tatsache, dass Jann allen Akteuren Einsatzzeit gewährte, allzu verständlich waren.

Allein im zweiten Satz deutete Speyer seine Klasse an, ließ den Gästen nur elf Punkte. Danach durfte sich das Team ausgiebig hochleben lassen. „Die richtige Meisterfeier gibt es dann am nächsten Heimspieltag“, meinte Abteilungsleiter Heinz Fischer.

Quelle: Rheinpfalz Speyer (24.02.20)