Der Wanderpokal, den sie vom Turnierleitungsteam Karl-Heinz Zech und Gunda Möll entgegennahmen, war die Belohnung. Leistungsstärke hatten beide Finalisten im Verlauf der Stadtmeisterschaft bewiesen. Von einem interessanten Endspiel ging Zech daher aus. Souverän und angriffslustig stellten sich die Generation Swingers vor. Selbst die gefährlichsten Bälle holten sie heraus und damit den ersten Satz mit 25:17.Neu motiviert präsentierte sich „Reflex“ nach dem Seitenwechsel. Die Folge: ein Punkt-an-Punkt-Rennen bis in die 17er-Region. Die „Generation Swingers“ löste sich und zog auf vier Punkte davon. Aber „Reflex“ ließ nicht locker. Hart umkämpft war der letzte Ball des Tages, 25:23 war der Endstand im zweiten Satz.

Insgesamt 60 Spiele absolvierten die 15 teilnehmenden Mannschaften der Stadtmeisterschaft in der Osthalle. Sehenswertes gab es zuhauf. Das hohe Spielniveau drückte sich vor allem in der Zwischenrunde aus. „Es gab viele punktgleiche Ergebnisse, so dass wir die Trefferverhältnisse auswerten mussten“, erklärte Möll.

Nicht nur verletzungsfrei, sondern durchweg fair seien die Spiele verlaufen. „Es waren optimale Meisterschaften“, freute sich Möll. Bemerkenswert war wiederum die Altersspanne der Aktiven: Zwischen 14 und Mitte 60 bewegte sich diese. Modifiziert worden seien die Regularien zum Wettkampf: „Es müssen mindestens zwei Frauen auf dem Feld sein, und es dürfen nur maximal zwei Spieler ab der Bezirksklasse mitmachen“, führte Möll aus. Erfahrungen aus der Vergangenheit hätten gerade zu letztgenannter Anpassung geführt.

Die Schiedsrichter stellten die Teams selbst. Konzentration bis zum Schluss trotz heißer Spielphasen bewiesen Ulli Fischer und Kirsten Venus, die das Endspiel pfiffen.xsm

 

Quelle

Ausgabe Die Rheinpfalz Speyerer Rundschau - Nr. 111
Datum Dienstag, den 14. Mai 2019
Seite 20