Beachvolleyball: Duo Borger/Büthe bereitet sich auf Olympische Spiele vor

Speyer. Für das Beachvolleyball-Duo Karla Borger und Britta Büthe, die aus der Volleyball-Jugend des TSV Speyer stammt, folgen nach der Buchung des Olympia-Tickets drei Turniere der Major Series – sowie zwei Trainingslager. 

Nach einer intensiv genutzten Turnierpause (Kraft-, Stabilitäts- und Lauftraining) sind Karla Borger und Britta Büthe vor zwei Tagen nach Kroatien gereist. Vor den Olympischen Spielen wird das deutsche Duo die weiteren Turniere der Major Series bestreiten: Poreč (28. Juni bis 3. Juli), Gstaad (5. bis 10. Juli) und Klagenfurt (26. bis 31. Juli). „Außerdem trainieren wir zusammen mit Laura Ludwig und Kira Walkenhorst sowie den Schweizer Teams ein paar Tage in Hamburg und ein paar Tage in Bern“, erzählt Büthe. Die Tage bis zur Eröffnungsfeier in Rio de Janeiro beziehungsweise dem Beginn des Beachvolleyball-Wettbewerbs sind also straff getaktet. Am 1. August hebt der Flieger nach Rio de Janeiro ab. Dann sollen an der Copacabana weitere Überraschungen folgen. Also genau an der Stelle, an der sich Borger/Büthe zu Saisonbeginn beim FIVB Grand Slam in Rio de Janeiro Platz drei sicherten. „Ein gutes Omen“, meinte seinerzeit Bundestrainer Jörg Ahmann. Ein gutes Omen ist auch der Blick in die Statistik des Major-Series-Turnier in Hamburg, bei dem sich das Duo endgültig das Rio-Ticket sicherte: Britta Büthe erzielte im Schnitt 9,3 Punkte pro Satz – so viele wie keine andere Spielerin. 

Mittlerweile ist in Stuttgart, wo Borger/Büthe „zu Hause“ sind, auch der „Olympic Court“ bespielbar – mit 200 Tonnen extra angefertigtem Sand in derselben Korngröße und derselben physikalisch-chemischen Zusammensetzung wie der Sand am Traumstrand der Copacabana, um beste Bedingungen für die Vorbereitung zu schaffen. rhp

Quelle: Rheinpfalz vom 25.06.2016